Zeller Schlossgespräch mit Mentalist Philipp Oberlohr: Das Un•Denkbare tun

Zeller Schlossgespräch mit Mentalist Philipp Oberlohr: Das Un•Denkbare tun

DAS•UN•DENKBARE•TUN

In DAS•UN•DENKBARE•TUN zeigt Mentalist, Illusionist und Speaker Philipp Oberlohr am 26. Februar 2026 im Schloss Zell an der Pram, wie wir eine Kultur des bewussten Versuchens etablieren – eine, die Fehler als Entwicklungsschritte begreift und kreative Lösungen fördert. Mit Beispielen aus seiner Arbeit als Illusionist macht er erlebbar, wie das persönliche Feuer zu Wachstum führt und neue Perspektiven alles verändern können. Das Ergebnis: mehr Mut, mehr Freude am Ausprobieren und das Entdecken von un•denkbaren Orten.

Musikalische Umrahmung:
Die Roadsbuam

Karten

Vorverkauf
Erwachsene € 18,00
Jugendliche bis 19 frei

Abendkasse
Erwachsene € 22,00
Jugendliche bis 19 frei

Auch am 12. März 2026 gibt es ein Zeller Schlossgespräch. Wenn Sie an beiden Gesprächen Interesse haben gibt es ein Kombiticket für € 32,00. 

Tickets für die Veranstaltung sind  unter +43 732 7720 51200, oder unserer E-Mail schloss-zell.post@ooe.gv.at sowie in Pfarrämtern Andorf und Schärding erhältlich.

Eine Veranstaltung von Pfarre Pramtal und Schärding, Schloss Zell an der Pram, Theologische Erwachsenenbildung und Weltreligionen, Caritas, Katholisches Bildungswerk

 

 

Sanft durch Tag und Nacht – 5 Fragen an Trainerin Yarina Gurtner

Sanft durch Tag und Nacht – 5 Fragen an Trainerin Yarina Gurtner

Yarina Gurtner_c Gurtner

Beim Seminar „Sanft durch Tag und Nacht“ mit Trainerin Yarina Gurtner von 27. Februar bis 1. März 2026 in Schloss Zell an der Pram erforschen die Teilnehmer:innen ihre Körperwahrnehmung bei Tag und bei Nacht, entdecken die Intelligenz ihres Körpers neu und lernen, wie sie Bewegung und Ruhe in Einklang bringen können

5 Fragen an Trainerin Yarina Gurtner

Wie helfen die sanften Bewegungsabfolgen dabei, die eigene Körperwahrnehmung im Alltag bewusster zu nutzen?

Yarina Gurtner: Es geht darum, das Gespür für den Körper zu schulen. Dies erfolgt über die Aufmerksamkeit, indem wir dem Körper und den Bewegungsmöglichkeiten sanft und wertfrei nachspüren.  Über mühelose Bewegungsabläufe werden Informationsangebote an unser Nervensystem gesendet, welche unsere Handlungsmöglichkeiten erweitern. Bewegungsmuster werden auf diese Weise nicht nur lokal verbessert, sondern in die gesamte Organisation des Bewegungsapparates integriert. Über das Erforschen des Körpers wird gleichzeitig eine Lernerfahrung möglich. Das Gelernte wird integriert und steht bei Bedarf zur Verfügung.

Was unterscheidet die Kombination aus Feldenkrais und Mikrobewegungen von anderen Entspannungs- oder Körperwahrnehmungsmethoden?

Die Mikrobewegungen stimulieren das reduzieren von Anstrengung, das Aufhören mit dem Tagesgeschehen. Den Übergang zum Schlafmodus. Aber auch den Rückweg ins Wach werden. Die Feldenkraismethode basiert auf dem Prinzip, dass jede Bewegung dann funktional gut organisiert ist, wenn sie umkehrbar ist. Dieses Prinzip machte sich Michael Krugmann, der Begründer des Sounder Sleep Systems zunutze, um Schlafstörungen entgegenzuwirken.

So gesehen ist das Einschlafen und reduzieren von Anspannung ähnlich wie das Aufwachen, Anregen und aufbauen von Anspannung, nur eben umgekehrt. Dieses einfache Prinzip bietet eine Möglichkeit, zwischen den beiden Zuständen als gleichwertige Zustände hin und her zu reisen, um so den Weg vom Schlafen ins Wachen und umgekehrt spürbar zu machen. Erwirbt der Körper diese Kompetenz durch regelmäßige Übung, stellt sich die natürliche Balance zwischen Aktivität und Passivität ein. Dies führt zu mehr Ausgeglichenheit, Gelassenheit, Selbstzufriedenheit, Resilienz. Es handelt sich nicht um kosmetische Tricks, die wenn man sie richtig macht, funktionieren. Es geht darum, sich selbst auf die Spur zu kommen.

In anderen Methoden und Techniken wird über die Wiederholung oft trainiert und Verbesserung herbeigeführt. Nicht so in der Feldenkraismethode. Die Aufmerksamkeit ist der Schlüssel. Der Knopf kann heute, morgen oder in 2 Wochen aufgehen. Jederzeit. Man orientiert sich hier an somatischen Lernprozessen, ähnlich wie sie Babys durchlaufen. Sie spüren, spielen, wiederholen, gehen duch Frust, machen pausen, schlafen. Und starten nach Lust und Laune am nächsten Tag wieder. Ohne fixe Wiederholungssätze. Im Feldenkrais ist der Lernprozess ähnlich.

Welche Erfahrungen haben andere Teilnehmende damit gemacht, zwischen wacher Präsenz und Entspannung hin- und herzuschalten?

Die meisten Teilnehmer:innen melden zurück, dass sie im Alltag durch diese regelmäßige Übung eine hohes Maß an Gelassenheit erlangen. Das Hin- und Herschalten ist ja nicht auf Knopfdruck. Aber es geht darum, sich mit dem Weg zum Aufhören oder eben zum Wachwerden auseinanderzusetzen. Meist ist das Aufhören das Schwierigere, daher erlebe ich oft, wie Menschen nach und nach lernen, in Stufen ihre Aktivität je nach Wunsch höher oder niedriger zu dosieren. Aber es geht nicht ums Hin- und Herschalten. Es geht darum, dem Körper zu ermöglichen, sich auszuruhen, wenn Ruhe gebraucht wird. Dies kann auch im Sitzen und im Stehen geübt werden. Es geht darum, sich in die Absichtslosigkeit zu erlauben.

Welche Entdeckungen über den eigenen Körper überraschen Teilnehmende am meisten während des Seminars?

Dass weniger mehr ist, viel mehr. Dieses Motto wird im Kurs sehr deutlich spürbar. Weniger Anstrengung erlaubt mehr Lernerfahrung. Mehr Lernerfahrung bedeutet mehr Kreativität. Mehr Kreativität bedeutet mehr Handlungsspielraum. Mehr Handlungsspieraum ermöglicht dem Nervensystem Optimierung. Aber man beginnt bei sich selbst. Komplett ohne Leistungsdruck. Leistung ist hier nicht gefragt. Eher Antileistung. Dabei kann man nichts richtig oder falsch machen. Der Körper und die Bewegung in Kombination mit der Wahrnehmung sind der Schlüssel zu sich selbst. Auch, wenn man zu Beginn spürt, dass man nichts spürt. Das ist okay.

5 Adjektive, die Sie als Person beschreiben?

Neugierig. Lösungsorientiert, strukturiert, kreativ, geduldig. Und sehr gesellig!

Alle Infos zum Seminar und zur Anmeldung

Sanft durch Tag und Nacht

 

Neujahrsauftakt 2026 auf Schloss Weinberg

Neujahrsauftakt 2026 auf Schloss Weinberg

Klassische Musik, Anekdoten und Kulinarik mit Karl Markovics, Wolfgang Böck, Angelika Kirchschlager, Alfred Dorfer und Mitglieder der Wiener Philharmoniker von 9. bis 11. Jänner 2026 auf Schloss Weinberg.

9. Jänner: Karl Markovics und Florian Krumpöck geben „Richard Wagner trifft Ludwig van Beethoven“ zum Besten

Zum Auftakt am Freitag, 9. Jänner 2026 widmen sich Schauspielstar Karl Markovics und Pianist Florian Krumpöck in ihrem Programm „Bekanntschaft mit einem Genie – Richard Wagner trifft Ludwig van Beethoven“ dem jungen Richard Wagner auf seiner fiktiven, abenteuerlichen Reise zu seinem Idol Beethoven von Leipzig nach Wien. Die Verschmelzung von Karl Markovics Erzählkunst mit zwei der berühmtesten Sonaten Beethovens offenbart schließlich das eigentliche Thema: die Musik. Beginn ist um 19:30 Uhr.

10. Jänner: „Böck liest Wein“ mit Wolfgang Böck und dem Thomas Christian Ensemble

Kein feuchtfröhlicher, sondern ein feingeistiger und launiger Abend mit Schauspieler und Publikumsliebling Wolfgang Böck erwartet die Besucher am Samstag, 10. Jänner 2026 bei „Böck liest Wein“, musikalisch umrahmt vom Thomas Christian Ensemble. Diesem Ensemble gehören vier Streicher der Wiener Philharmoniker an, angeführt von Thomas Christian, dem künstlerischen Leiter des Neujahrsauftakts auf Schloss Weinberg. Wolfgang Böck serviert seine ganz persönliche Auswahl der köstlichsten literarischen Kleinode von Charles Baudelaire und Klabund bis hin zu Bertolt Brecht und Hugo Wiener. Beginn ist um 19:30 Uhr.

11. Jänner: „Tod eines Pudels“ – Sonntagsmatinee mit Angelika Kirchschlager, Alfred Dorfer und Florian Krumpöck

Den herrlich komischen Abgründen und wunderlichen Begebenheiten hinter dem Vorhang der Klassikwelt widmen sich Star-Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager und Kabarettist Alfred Dorfer bei der Sonntagsmatinee am 11 Jänner. Gemeinsam mit Florian Krumpöck am Klavier bewegen sich die Opernsängerin und der vielleicht lustigste Österreicher fulminant und im ständigen Wechselspiel durch das Liedrepertoire und die Künstlergarderoben dieser Welt – eine Sonntagsmatinee der etwas anderen Art. Beginn ist um 11 Uhr.

HIER geht es zum Ticketshop! 

 

 

Neujahrskonzert „Very British“ & Neujahrsdinner

Neujahrskonzert „Very British“ & Neujahrsdinner

Neujahrskonzert im Freskensaal des Schlosses Zell

Neujahrskonzert

Starten Sie stilvoll und mit einer Prise britischen Humors ins neue Jahr! Unser Neujahrskonzert am Freitag, 16. Jänner 2026 „Very British – Mit britischem Charme ins neue Jahr“ vereint elegante Klangwelten der Insel mit dem schwungvollen Glanz der Wiener Walzerseligkeit.

Freuen Sie sich auf Highlights aus dem Musicalklassiker „My Fair Lady“, festliche Klänge mit Elgars berühmtem Marsch „Pomp and Circumstances“, sowie auf charmante Werke der britischen Musiktradition. Abgerundet wird das Programm durch mitreißende Walzer und Polkas von Johann Strauss Vater und Sohn, die für den typischen Neujahrsglanz sorgen.

Lassen Sie sich verführen von britischer Noblesse, musikalischer Eleganz und einem Augenzwinkern.

Ein Abend voller Melodien, der das neue Jahr mit Charme, Stil und einem Lächeln begrüßt.

Die Karten kosten im Vorverkauf €30,00 und an der Abendkassa €34,00.

Kartenreservierung unter +43 732 7720 51200 oder schloss-zell.post@ooe.gv.at

Neujahrsdinner – AUSGEBUCHT!

Genießen Sie vor dem Konzert um 17:00 Uhr unser dreigängiges Neujahrsdinner im Schlossrestaurant um € 49,00 inklusive Aperitif.

 

Für ein gutes Miteinander – Aggression konstruktiv nutzen: 5 Fragen an Trainerin Gudrun Treibenreif

Für ein gutes Miteinander – Aggression konstruktiv nutzen: 5 Fragen an Trainerin Gudrun Treibenreif

Trainerin Gudrun Treibenreif c_Leo Handle

In dem zweitägigen Seminar „Für ein gutes Miteinander – Aggression konstruktiv nutzen“ mit Trainerin Mag.a (FH) Gudrun Treibenreif am 2. und 3. Februar 2026 auf Schloss Weinberg erleben die Teilnehmer, wie sie mit emotionalen Spannungen, wie beispielsweise Wut, umgehen können, um Konflikte konstruktiv zu klären.

5 Fragen an Coachin Gudrun Treibenreif

Warum lohnt es sich, die eigene Aggression einmal genauer unter die Lupe zu nehmen?
Gudrun Treibenreif: Durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Aggression verstehen Teilnehmer:innen besser eigene emotionale Reaktionen und die legitimen Gründe, die dazu führen. Im Vorfeld zur Entwicklung von Wut werden häufig Grenzen überschritten und es passieren Verletzungen. Darauf gilt es, die Aufmerksamkeit zu lenken. Ein tieferes Verständnis der eigenen Aggressionsdynamiken ermöglicht es, für andere irritierende Handlungen und Gewalt zu verstehen und gegebenenfalls zu vermeiden und Konflikte konstruktiver zu klären. Konflikte verlieren dadurch an Bedrohlichkeit und Belastung. Das Erkennen und bessere Verarbeiten von Aggression reduziert  langfristig Stress, was zu einer besseren psychischen Gesundheit führt.

Was passiert, wenn wir Aggression und Wut neutral – vielleicht sogar positiv – bewerten?Gudrun Treibenreif: Wut kann als Signal für Ungerechtigkeiten oder der Überschreitung persönlicher Grenzen dienen und als Antrieb für Veränderung und Klärung genutzt werden. Ein differenzierter Umgang mit Wut ermöglicht angemessenere Reaktionen in Konfliktsituationen zu entwickeln und fördert einen guten Kontakt mit sich selbst und zu anderen. Niemand möchte eskalieren. Jede:r möchte am Abend zufrieden in den Spiegel schauen können mit dem Wissen, gut mit sich und den anderen umgegangen zu sein. Unreguliert, vielleicht zu laut agiert oder aber die Aggression oder Wut völlig unterdrückt zu haben schadet unserem Selbstwert und nagt an uns. Daher macht es Sinn, sich mit diesen Anteilen zu beschäftigen und ihnen eine passende Form zu geben. Statt Wut zu unterdrücken, lernen die Teilnehmer:innen, sie auszudrücken und in produktive Gespräche und positiven Kontakt umzuwandeln.

Welche überraschenden Erkenntnisse nehmen Teilnehmende aus Ihrem Seminar meist mit?
Gudrun Treibenreif: Viele Teilnehmer*innen sind überrascht, wie sich ihre eigenen Aggressionsmuster gestalten, wie sie diese erkennen können und vor allem, welche Auswirkungen dadurch entstehen. Die Erkenntnis, dass Aggression nicht immer negativ ist und in bestimmten Kontexten sogar hilfreich sein kann, erweitert die eigene Sicht und die Bewertung von schwierigen und herausfordernden Situationen. Teilnehmer:innen nehmen oft praktische Strategien und Techniken mit, die sie im Alltag sofort anwenden können, um Konflikte besser zu bewältigen und Kontakte ehrlicher, empathischer und respektvoller zu gestalten.

Wem empfehlen Sie das Seminar „Für ein gutes Miteinander“?
Gudrun Treibenreif: Allen I
nteressierten: Jeder und jede, der oder die besser mit den eigenen Aggressionen und der Wut umgehen möchte und Konflikte konstruktiv klären möchte. Fachkräfte in helfenden Berufen: Personen, die im psychosozialen und Gesundheitsbereich tätig sind und die Beziehungsarbeit und der Kontakt zu Patient*innen und Klient*innen eine wichtige Bedeutung hat. Leiter:innen: Führungskräfte, die ihre Kommunikations- und Konfliktlösungsfähigkeiten verbessern möchten, um für eine positive Entwicklung von Mitarbeitenden und der Organisation hilfreich sein zu können.

Fünf Adjektive, die Sie als Person beschreiben:
lustig – kompetent – verlässlich – interessiert – belastbar

Alle Infos zum Seminar und zur Anmeldung

Für ein gutes Miteinander

Gudrun Treibenreif aus Lasberg arbeitet seit 1999 im psychosozialen Feld als Sozialarbeiterin und Sozialwissenschafterin. Sie bietet Psychosoziale Beratung, Supervision und Coaching an.  https://www.treibgud.at

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