TV-Journalist und Fotograf Dieter Bornemann zeigt in der Ausstellung „Aufgegessen!“ mit beeindruckenden Fotos die Verschwendung von Essen in privaten Haushalten in Österreich. Isolde Bornemann liefert dazu die Fakten und bietet Lösungen zum Abbau des kulinarischen Müllbergs. Die Ausstellung ist von 11. April bis 3. Mai in der Schlossgalerie Weinberg zu sehen, Vernissage ist am Samstag, 11. April um 17 Uhr mit Dieter und Isolde Bornemann. Die Autorin wird ihr Buch „Aufgegessen!“ vorstellen. Gezeigt wird auch ein kurzer Film zum Making-of.
Lebensmittelverschwendung in Haushalten
Diese Ausstellung und das begleitende Buch machen die enorme Lebensmittelverschwendung in privaten Haushalten sichtbar und zeigen zugleich Lösungen, Tipps und Rezepte mit „Restln“. Mit eindrucksvollen Fotografien dokumentiert Dieter Bornemann, wie viel Essen in Österreich weggeworfen wird, während Isolde Bornemann die Fakten liefert und Wege aus dem kulinarischen Müllberg aufzeigt. Grundlage ist ein vierwöchiges Experiment mit elf sehr unterschiedlichen Haushalten, die ihr Wegwerfverhalten genau dokumentierten und fotografisch festhalten ließen – inklusive eines überraschenden Blicks in den Kühlschrank. Trotz anfänglicher Skepsis zeigt sich: Auch wenn die teilnehmenden Familien unter dem Durchschnitt lagen, kam eine beachtliche Menge an entsorgten Lebensmitteln zusammen.
Vernissage & Ausstellung in der Schlossgalerie
Vernissage: Samstag, 11. April um 17 Uhr Ausstellungsdauer: Samstag, 11. April 2026 bis Sonntag, 3. Mai 2026, geöffnet jeweils Samstag & Sonntag von 13 bis 18 Uhr sowie nach vorheriger Vereinbarung: schloss-weinberg.post@ooe.gv.at Eintritt: frei
Pink Art Künstlerin Ela Reitinger ist überzeugt „Pink tut einfach gut!“ und lädt am Donnerstag, 22. Jänner um 19 Uhr herzlich zu der Vernissage ihrer Ausstellung im Schloss Zell an der Pram ein. Die Bilder sind im Foyer ausgestellt und von 23. Jänner bis 13. März jeweils Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr zu sehen.
Über die Künstlerin
Ela Reitinger schafft prächtige und ausdrucksstarke Farbkompositionen. Die österreichische Aktionskünstlerin folgt dabei einem unverwechselbaren Stil. Ihre vorwiegend in Acryl gefertigten Werke entstehen intuitiv, großzügig und aus der Bewegung heraus. Auf den ersten Blick strahlen sie eine Zufälligkeit aus, doch geht jedem Bild ein emotionaler Impuls sowie reifliche Überlegung voraus.
Ela Reitingers Werke tragen selten Titel und gewähren somit größtmöglichen Freiraum zur individuellen Interpretation. Die Künstlerin ist überzeugt: „Betrachtet man ein Bild längere Zeit, so passiert eine Wandlung.“ Diese Wandlung mag von Person zu Person völlig unterschiedlich ausfallen, es eint sie jedoch stets ein Eindruck von Energie, Dynamik und Anziehung.
Seit mehr als 25 Jahren arbeitet Ela Reitinger als freischaffende Künstlerin in Österreich und Italien. Ihre künstlerische Grundausbildung holte sie sich an der Kunstuniversität Linz bei Dietmar Brehm, damals noch mit Aktzeichnen. Bald wendete sie sich jedoch der Acrylmalerei und schließlich den Schüttbildern zu. Die dreijährige Meisterschule bei Hermann Nitsch wurde zu einem Schlüsselerlebnis und stärkte sie in ihrem aktionistischen Ausdruck. Seither setzt sich Ela Reitinger intensiv mit Aktionskunst auseinander. Genauso wichtig wie das Ergebnis ist ihr der Prozess des Entstehens: „Das Malen hat etwas unglaublich Befreiendes.“ Es folgten nationale sowie internationale Ausstellungen von Italien bis in die USA, Dubai und Indien.
Im Jahr 2023 kehrte Ela Reitinger zu ihren Wurzeln zurück und eröffnete Das Malhaus in Geinberg (OÖ). Mit dem Atelier hat die Aktionskünstlerin mittlerweile einen beliebten Ort der unkonventionellen Kunst für die Region etabliert. Hier bietet sie Action-Painting-Kurse für Unternehmen sowie Privatpersonen und Familien an.
Mit ihrem Label Pink Art entwirft Ela Reitinger außerdem Mode. In ihren kleinen Kollektionen bildet die Modeschöpferin das gesamte Farbspektrum ab, ein kräftiges Pink entwickelte sich jedoch zum Markenzeichen. „Pink tut einfach gut!“
Termine
Vernissage: Donnerstag, 22. Jänner 2026, 19 Uhr
Ausstellungsdauer & Öffnungszeiten
23. Jänner bis 13. März 2026, von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 17 Uhr
„NaturGeistSpaziergänge“ – Werke von Hubert Schatz und Doris Breuer
Ausstellung im Schloss-Foyer
Die abstrakt-expressionistischen Arbeiten von Hubert Schatz treffen auf Doris Breuers Malerei, die zwischen Realismus und surrealen Elementen changiert. Beide Künstler:innen verbindet eine tiefe Auseinandersetzung mit der Natur: Während Breuer in ihren Bildern den Bezug zwischen Mensch und Natur thematisiert, verarbeitet Schatz Eindrücke von „unsichtbaren“ Wesen und Energien seiner Umwelt.
Anlass der Ausstellung ist auch die Veröffentlichung von Schatz’ neuem Text „Unser Höllerersee“, der ein Zusammenspiel von Literatur und bildender Kunst eröffnet und den Betrachter auf einen imaginativen Spaziergang durch die Naturgeist-Welt führt.
Die Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher ein, Natur, Fantasie und menschliche Entwicklung in einer künstlerischen Transformation neu zu erleben. Veranstaltet wird die Ausstellung von der Schatz Gallery, die den künstlerischen Nachlass von Hubert Schatz betreut.
Hubert Schatz und Doris Breuer
Hubert Schatz (†) aus Riedau gilt als abstrakt-expressionistischer Künstler, geprägt von intensiver Auseinandersetzung mit Mystik, Spiritualität und Natur. Seine Werke zeigen eine dichte Bildsprache aus Strukturen, Schichtungen und kraftvollen Strichen – eine Spurensicherung unsichtbarer Kräfte im Spannungsfeld von Intellekt und Emotion.
Doris Breuer lebt und arbeitet in Hirschbach im Mühlkreis. Ihre Malerei verknüpft Realismus mit surrealen Elementen. Oft im Mittelpunkt: Frauenfiguren auf ihrem Weg der Bewusstwerdung und Selbstermächtigung. Neben Malerei integriert sie Tanz und Performance, wodurch ihre Kunst lebendig und multidimensional erfahrbar wird.
Termine
Vernissage: Freitag, 26. September 2025, 19 Uhr
Finissage: Donnerstag, 16. Oktober 2025, 18 Uhr
Mit Lesung von Manfred Eckinger aus dem Buch „Unser Höllerersee“
und einem Klavierkonzert mit Jazzpianist Lukas Kletzander
Ausstellungsdauer & Öffnungszeiten
26. September bis 16. Oktober 2025, von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 17 Uhr
Die Fotografische Gesellschaft Oberösterreich freut sich auf ihre nächste Ausstellung in der Schlossgalerie Weinberg. Fotografin Antonia Hoff und Fotograf Josef Neumayr zeigen von 14. Juni bis 27. Juli 2025 ihre faszinierenden und stilistisch ganz unterschiedlichen Fotografien. Die Vernissage der Ausstellung „Lebensbetrachtungen“ findet am Samstag, 14. Juni um 13 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Ab 14. Juni 2025 präsentiert die Schlossgalerie in Weinberg eine faszinierende Gegenüberstellung zweier fotografischer Ansätze: Josef Neumayr und Antonia Hoff. Obwohl beide Künstler:innen das Medium der Fotografie nutzen, um ihre Wahrnehmung der Welt festzuhalten, offenbaren ihre Werke doch ganz unterschiedliche Blickwinkel und künstlerische Handschriften.
Malen mit dem Licht
Josef Neumayr, er wohnt in Pichl bei Wels, fängt in seinen Bildern die Weite und Erhabenheit der Landschaft ein. Seine Fotografien laden den Betrachter ein, sich in den unendlichen Horizonten zu verlieren und die subtilen Schönheiten der Natur zu entdecken. Er malt mit dem Licht, um Stimmungen einzufangen und die epische Dimension seiner Motive zu betonen.
Die Welt auf ungewohnte Weise sehen
Antonia Hoff aus Neukirchen hingegen nähert sich ihrer Umgebung auf eine abstraktere Weise. Ihre Fotografien zeigen eine künstlerische Distanz zum unmittelbaren Objekt, indem sie Formen, Farben und Strukturen in den Vordergrund rückt. Durch die Abstrahierung schafft sie neue, oft überraschende Perspektiven auf Vertrautes und fordert den Betrachter heraus, die Welt auf ungewohnte Weise zu sehen.
Beide Künstler:innen eint die Fähigkeit, mit Licht und Farbe zu gestalten und so ihre individuellen „Lebensbetrachtungen“ auszudrücken. Die Ausstellung verspricht einen spannenden Dialog zwischen der detailreichen Erfassung der Realität und ihrer künstlerischen Interpretation.
Öffnungszeiten
Die Ausstellung kann von 14. Juni bis 27. Juli 2025 immer am Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.
Die Vernissage findet am Samstag, 14. Juni 2025 um 13 Uhr in der Schlossgalerie statt.
Fotografische Gesellschaft OÖ
Mit Mai 2024 hat die Fotografische Gesellschaft OÖ mit Obmann Horst Lausegger den Betrieb der Schlossgalerie Weinberg übernommen.
Galeriebesuch & Schlossführung
Verbinden Sie einen Besuch der Schlossgalerie Weinberg mit einer Schlossführung durch das Renaissanceschloss! Informationen dazu unter schloss-weinberg.post@ooe.gv.at oder Tel.: 0732 7720 51100
Die Fotografische Gesellschaft Oberösterreich freut sich auf ihre nächste Ausstellung in der Schlossgalerie Weinberg. Die beiden Fotografinnen Maria Kirchner und Elif Arici Bogner zeigen von 3. Mai bis 8. Juni ihre faszinierenden Afrika-Fotografien. Die Vernissage der Ausstellung Elif.Maria@Afrika findet am Samstag, 3. Mai um 13 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Dr. Elif Arici Bogner aus Linz ist eine weitgereiste Wissenschaftlerin/Chemikerin und nach eigener Aussage eine Möchte-Gerne Fotografin, die sich seit ihrer Kindheit für die Kraft der Bilder begeistert. Ihre fotografischen Arbeiten und Texte veröffentlicht sie regelmäßig auf medyacuvali, einer renommierten türkischen Plattform für Kunst und Kultur. Die in der Ausstellung Elif.Maria@Afrika gezeigten Fotos hat Elif Arici Bogner in Tansania und Kamerun aufgenommen.
Ein Moment des Erwachens
„Es war meine erste Begegnung mit Afrika, dem ältesten Kontinent der Erde – und sie hat tiefe Spuren hinterlassen. Was mich am meisten berührt hat, war die unbändige, kraftvolle Schönheit der Natur. Endlose Landschaften, übergroße Bäume, lebendige Farben, ein Himmel, der weiter scheint als irgendwo sonst. Inmitten all dessen wurde mir plötzlich und mit voller Wucht bewusst: Wir Menschen sind nur ein winziger Teil eines viel größeren Ganzen. Diese tiefe Verbundenheit zur Natur, dieses stille Wissen um das Zusammenspiel von allem – es ist etwas, das die Menschen vor Ort mit großer Selbstverständlichkeit leben. Für mich war es eine neue, fast demütige Perspektive. Und ein Moment des Erwachens, den ich nie vergessen werde“, so die Fotografin.
Die Ästhetik von Farben und Ornamenten
Fotografin Maria Kirchner aus Nußbach an der Krems mag es vielfältig kreativ – sie begeistert sich für Fotografie, Tanz, Handwerk und bildnerisches Tun. Die Fotografie hilft ihr, das Leben zu betrachten, zu intensivieren und zu reflektieren. Bei ihren mehrmaligen Aufenthalten im südlichen Afrika erhält Kirchner immer wieder die Möglichkeit, das Anliegen der Sozialfotografie mehr in die Öffentlichkeit zu rücken. „Es sind die gelenkten Blicke, die gravierende Unterschiede innerhalb der Länder aufzeigen oder auch ganz ähnliche, globale Probleme wie in Europa darstellen. Meine besondere Liebe gilt der Ästhetik von Farben und Ornamenten in afrikanischen Kulturen. Wüsten und deren Farbgebung faszinieren mich besonders“, sagt Maria Kirchner. Die in der Schlossgalerie gezeigten Fotografien hat sie in Namibia und Südafrika aufgenommen, letzteres Land besucht sie regelmäßig.
Öffnungszeiten
Die Ausstellung kann von 3. Mai bis 8. Juni immer am Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.
Die Vernissage findet am Samstag, 3. Mai um 13 Uhr in der Schlossgalerie statt.
Fotografische Gesellschaft
Mit Mai 2024 hat die Fotografische Gesellschaft OÖ mit Obmann Horst Lausegger den Betrieb der Schlossgalerie Weinberg übernommen.
Galeriebesuch & Schlossführung
Verbinden Sie einen Besuch der Schlossgalerie Weinberg mit einer Schlossführung durch das Renaissanceschloss! Informationen dazu unter schloss-weinberg.post@ooe.gv.at
Neueste Kommentare